20 Jahre NICO

"Ihne’ graust’s wohl vor gar nix!"

Die Firmengeschichte der NICO GmbH Maschinen & Anlagen Konstruktion liest sich wie ein Handbuch für erfolgreiche Start-Ups: Als sich am 1. Juli 1994 vier Gesellschafter mit einer Angestellten daran machten, auf eigene Rechnung zu arbeiten, waren es die Aufträge von TRUMPF und NILES, in deren Joint Venture sie von 1990 bis 1994 beschäftigt waren, die dem neuen Unternehmen Leben einhauchten.

Dann aber musste die Geschäftsleitung selbst entscheiden, auf welche Technologien und Zielgruppen man setzen wollte. "Vor allem mit der Umstellung der damals üblichen 2D CAD-Systeme auf 3D konnten Zug um Zug neue Kunden im Maschinenbau und den Branchen Automotive, Bahntechnik und Energietechnik gewonnen und das Leistungsprofil geschärft werden", erinnert sich Ivo Karrasch, seit Anbeginn NICO-Geschäftsführer.

Heute sind FEM-Simulationen mit ihren immer wieder erweiterten Anwendungen in Bezug auf die Schweißnahtfestigkeit und Strömungen ein ebenso wichtiger Teil des Leistungsprofils wie der Schallschutz und der Bau, der Test und die Lieferung mechanischer Baugruppen. Jüngstes Geschäftsfeld ist der Bereich "Technische Dokumentationen", der rasch wächst.

Um den Kernanspruch, anspruchsvolle Ingenieurleistungen in Entwicklung und Konstruktion zu erbringen, zu sichern, kooperiert NICO mit unterschiedlichen Einrichtungen, vor allem mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb IWF an der TU Berlin. Die Früchte zeigen sich unter anderem darin, dass zwei NICO-Erfindungen die Basis für Patente bei Kunden gelegt haben.

"Erzeugnisse, an denen NICO mitgearbeitet hat, sind heute in aller Welt im Einsatz", ergänzt Prokurist Siegfried Kromer, "In Serien- und Sondermaschinenmaschinen, sogar in Eisenbahnzügen sind von NICO konstruierte, optimierte oder produzierte Teile oder Baugruppen enthalten."

Die heute 18 NICO-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen - darunter die Angestellte aus den Anfangstagen - können auf spannende Projekte, viel Lernen und engagiertes Wirken für die Kunden zurückblicken. Zum Sommerausklang soll mit den Mitarbeitern und ihren Familien ein Wochenende lang Zeit dafür sein.

"Für uns alle ist es immer wieder Ansporn, wenn Kunden unsere Arbeit loben", sagt Karrasch und muss schmunzeln, wenn er den Ausruf eines schwäbischen Auftraggebers zitiert: "Ihne’ graust’s wohl vor gar nix!"